Ausstellung „schwer .schwebend.leicht“ von Hilda Keemink/Roswitha Buhmann Hilda Keemink platziert Bronze Skulpturen wie Seiltänzer und bringt Volume zum schweben. Bewegungsabläufe wird Form verliehen.Sie geht einen Schritt weiter indem sie verwandte dreidimensionale Figuren zu zweidimensionale Drahtzeichnungen abstrahiert. Diese in sich gefestigten Drahtgebilden, frei im Raum hängend, formen lange Verkettungen und Figurengruppen. Sie verdichten sich zu Maschendrahtähnlichen Gebilden und lösen sich wieder von einander. Menschen als Kraftbündel und Leichtgewichte, als Einzeltänzer und in Gruppenpower, vieles spricht aus den ausgestellten Arbeiten.Über die verschiedensten Körperhaltungen werden Begriffe wie Bewegung/Veränderung und Entwicklung thematisiert. Roswitha Buhmann Manches wiegt schwer und verschwommen, anderes verklärt mystifizierend und golden. In den gezeigten Arbeiten von Roswitha Buhmann geht es besonders um retrospektive Ein- und Ausblicke. Figuren und Zeichen werden zu Lebensteppichen, gleichsam Bildromanen verwoben. Die Bildsprache bedient sich dabei archaisch anmutender Symbole, die in Wechselwirkung mit subjektiv geprägten Sichtweisen neue Deutungshorizonte hervorbringen. Partielle und individuelle Rückblicke führen derart zu Selbstspiegelungen mit dem Jetzt. Manche Erinnerungen multiplizieren sich zu scheinbar endlosen Mustern und werden mit dem Zeitgeist umflort. Manches bleibt hieroglyphenhaft, mitunter bedrohlich, anderes wird wieder und wieder beschrieben und jedes Mal etwas mehr vergoldet, es entstehen gleichsam Devotionalien. Das repetitive Tun erzeugt einen Rhythmus, einer eigenen Bildsprache gleich. Mittels einer speziellen Technik werden Vernetzungen und Einprägungen auf die Leinwand gebannt. Dem vordergründig chaotischen Geflecht aus Linien und Zeichen steht eine innere, verborgene Ordnung gegenüber, die sich da und dort in narrativen Momenten zeigt. Gerade jene Augenblicke sind es, die den Betrachter dazu anhalten den Faden selbst aufzunehmen und eigene Verknüpfungen zu schaffen. Vernissage: Sonntag 21.10.2012 - 17.00 Uhr Dauer der Ausstellung: bis So 18. November 2012 Ausstellungstage: So 15:00 – 17:00 Uhr und an allen Veranstaltungstagen |