GEMEINSAM SPIELEN

Pfingstmontag, 28.05.2012 14:00 – 17:00 Uhr im Park der Villa Falkenhorst

Nach dem  Motto „ Spielen, Bewegen, Lachen und Austoben im Freien mit der ganzen Familie - mit Papa, mit Mama, mit Oma und Opa, mit dem Onkel, mit den Geschwistern….  findet ab 14:00 Uhr ein großes Spielefest für Jung und Alt statt.

Der weitläufige Park der Villa Falkenhorst gehört am Pfingstmontag, den  28. Mai wieder ganz den Kindern. In ganz Vorarlberg soll an diesem Tag an möglichst vielen Orten miteinander gespielt werden. Es erwarten euch viele verschiedene Spielstationen: Dosen schießen, Riesenpuzzle, Gummi Twist, Seifenblasen, ….

Nur bei Schönwetter! Eintritt frei. Eltern haben die Aufsichtspflicht. 

In Zusammenarbeit mit dem Kindergarten, der Spielgruppe Rumpelspielchen und der Volksschule Thüringen.  

Unterstützt von „Kinder in die Mitte“/Land Vorarlberg.

Goran Kovacevic & Quinteto Nuevo del arco
Piazzolla und seine Erben

Astor Piazzolla war und ist bis heute eine Inspiration eines jeden Künstlers! Er revolutionierte den argentinischen Tango, etablierte ihn in der Klassik und erntet weltweit Anerkennung.

Der Tangokönig aus Buenos Aires beeinflusst nicht nur die Tangomusikanhänger, sondern auch die klassische Welt und ihre Interpreten. Er geht auch an keinem Bandoneonisten oder Akkordeonisten spurlos vorüber...  

Das können Richard Galliano sowie Goran Kovacevic bezeugen, die eine grosse Bewunderung gegenüber seiner Virtuosität und Leidenschaft auf seinem Instrument zeigen und sich von seiner Treue zu seinen musikalischen Wurzeln in seinen Kompositionen inspirieren lassen.  

"Goran Kovacevic & das Quinteto Nuevo del arco" möchten diese Anerkennung in „Musikalische Worte“ fassen: „Piazzolla & seine Erben“ / „ Alles Tango, oder was?“  ist ein Projekt, das den Zuhörern einen Einblick in den musikalischen Stammbaum Piazzollas eröffnen soll.

Es soll ein besonderes Erlebnis sein in verschiedene Musikkulturen auf höchstem Niveau einzutauchen und pure Leidenschaft, wie Sinnlichkeit zu erleben.

Akkordeon, Arrangements - Goran Kovacevic

Violinen - Monica Tarcsay

Clarigna Küng - Viola

Gyöngyi Ellensohn - Violoncello

 Stefan Susana - Cello

Bernd Konzett - Kontrabass

Eintritt: 16,-/14,- VVK 

HANS MARTIN LOHRMANN

Hama Lohrmann - "Sommerausstellung – Land Art"  www.hama-lohrmann.com

Eröffnung der Sommerausstellung: Donnerstag 28.06.2012, 19:00 Uhr im Park der Villa Falkenhorst.

Zentrales Wesensmerkmal der Natur ist der beständige Wandel. Alles Lebendige ist in Bewegung. Die Arbeiten in der Natur bestehen aus Materialien, die Hama Lohrmann vor Ort oder in der näheren Umgebung der Objekte findet. Dadurch unterliegen auch sie dem Wandel, sie sind notwendigerweise vergänglich. Nach der fotografischen Dokumentation überlässt er die Arbeiten dem natürlichen Zerfall.

Dem Künstler ist bewusst, dass die Fotografien nur einen schwachen Nachhall des eigentlichen künstlerischen Prozesses darstellen. Die sinnliche und körperliche Erfahrung des Arbeitens mit Natur, die Poesie und die Flüchtigkeit des Augenblicks, lassen sich nur selbst erleben.

Die Titel der Arbeiten beschreiben das, was sie sind. Bestimmte Materialien an einem bestimmten Ort, zu einem bestimmten Zeitpunkt. Interpretationen und Assoziationen bleiben dem Betrachter selbst überlassen, da der Künstler diesbezüglich nichts vorwegnehmen möchte. Auch würde dies nicht seinem Vorgehen entsprechen, da er ohne konkret inhaltliches Konzept an die Arbeit geht und gerade die Freiheit des Nichtdenkens, im intellektuellen Sinn, genießt, die ihm durch die zum Teil anstrengende körperliche Arbeit in der Natur ermöglicht wird.

Lohrmann erstellt bevorzugt klare geometrische Formen, die als menschliche Spuren in der scheinbar chaotischen Willkürlichkeit der Natur, eindeutig erkennbar sind. Die starke Symbolik, die zum Beispiel der Kreisform innewohnt, eröffnet dem Betrachter möglicherweise einen emotionalen Zugang zu seinen Arbeiten. Jeder Ort den er betritt, hinterlässt eine Spur in ihm. Ebenso manifestiert der Künstler sich vorübergehend durch flüchtige Spuren. Der Mensch hat im Bewusstsein der eigenen Vergänglichkeit das Bedürfnis, seine Anwesenheit auf der Welt durch Spuren jeglicher Art zu belegen.

In einer Zeit des vollkommen ausgearteten Materialismus bietet seine Kunst dem Betrachter die Möglichkeit sich zu besinnen und zu bescheiden. Man erblickt nur Vergangenes, Verflüchtigtes -  Spuren. Man muss sich von dem Gedanken verabschieden, alles sehen, erleben, bewahren zu müssen, und eine Welt anerkennen, die mit ihren Gesetzen der „Vergänglichkeit und Unbeherrschbarkeit“ neben der Künstlichkeit von Museen und ihrer aufgehobenen Geschichte besteht.

FÄASCHTBÄNKLER - MATINEE

Tanzmusik und Showeinlagen!

Die Fäaschtbänkler feierten im September 2008 am Kürbisfestival in Kriessern ihre Premiere. Die Freude am gemeinsamen Musizieren hat die jungen Leute zusammengebracht und in kürzester Zeit war ein kleines Repertoire erarbeitet. Beim ersten Auftritt sprang der Funke sofort aufs Publikum über und während vier Stunden unterhielten die "Bänkler" ihre Zuhörer aufs Beste. Nach diesem grossen Erfolg war für die talentierten Musiker sofort klar: Die "Fäaschtbänkler" müssen weiter bestehen! Inzwischen ist ein abendfüllendes Programm zusammengestellt. Mit Tanzmusik und Showeinlagen gewinnt die Band in kürzester Zeit die Herzen des Publikums. Die Gruppe singt und spielt von alten Schlagern über Oberkrainer und Volksmusik bis hin zu Rock und Pop. Ebenso gekonnt lassen sie verschiedene Stilrichtungen ineinander verschmelzen und erhalten den einzigartigen FB-Sound. Mit fünfstimmigem A Capella - Gesang, Choreographien und Mundharmonikasoli erweitern die Musikanten ihr Programm.

Wer die Fäaschtbänkler hört ist beeindruckt von ihrem Ideenreichtum und lässt sich leicht von der Spielfreude der Musiker anstecken. Gerne verweilen die Zuhörer bis in die frühen Morgenstunden und verbringen unvergessliche Stunden mit der jungen Formation.

www.f--b.ch

Eintritt: 8,-/6,- VVK

LAZZARI FELICI – NEAPOLITANISCHE GESÄNGE UND MANDOLINENKLÄNGE

Eine Matinee mit neapolitanischen Gesängen und Mandolinenklängen, gepaart mit Aufsätzen neapolitanischer "Scugnizzi" (neap.: Lausbuben).

Lazzari Fellici verspricht  ein Füllhorn an bisher unzugänglichen Neapelbildern ausgeschüttet von einem Neapelliebhaber. Eine Zeitreise vom ältesten neapolitanischen Lied, dem „Canto delle Lavandaie del Vomero“, über die zeitlosen Klassiker wie „’O Sole mio“ und „Core ’ngrato“ zu den populären Schlagern unserer Zeitgenossen „Edoardo Bennato“ und „Pino Daniele“. Kurzweilig, unterhaltsam und ergreifend.
Stilistisch bewegt sich die Musik im Spannungsfeld zwischen Belcanto, Jazz, Blues und Pop, was den besonderen Reiz der Konzerte ausmacht.


Eine Liebeserklärung an "Bella Napoli", brodelnde Stadt Carusos, Pulcinellas, der Armut und der Mafia, Brücke zum Orient, Eingang zur Hölle und zum Paradies.

Margit Rubatscher – Violine, Hermann Schwaizer Riffeser – Mandoline, Martin Öttl – Gitarre, Martin Klampfl – Kontrabass, Martin Köhler – Perkussion

www.wolfgang-buenten.com

Eintritt: 8,-/6,- VVK

LES ESCAPADES

“Les Escapades” auf “Saitenwegen” mit  der Viola da Gamba. www.escapades.de  

Inspiriert von der außergewöhnlichen Klangwelt der Viola da Gamba gründeten die Musikerinnen Barbara Pfeifer, Sabine Kreutzberger, Adina Scheyhing und Franziska Finckh im Jahr 2000 das Gambenconsort Les Escapades.

Musikalische „Seitensprünge“ als Programm – dieser Idee folgend gestalten Les Escapades ungewöhnliche Konzerte und schaffen Raum für neue Hörerlebnisse. Die vier Gambistinnen studierten in den Zentren für Alte Musik (Den Haag, Basel, Trossingen). Zahlreiche solistische Auftritte der einzelnen Ensemblemitglieder, aber auch die Mitwirkung bei verschiedenen kammermusikalischen Projekten, prägen und bereichern die gemeinsame Arbeit im Consort.

Les Escapades konzertieren als Gambenquartett sowie mit anderen Instrumentalisten, Sängern, Tänzern, Schauspielern. Aufnahmen für den Südwestrundfunk (SWR) und das SWR-Fernsehen, sowie die Mitwirkung bei  großen Chorprojekten machten das Ensemble bekannt. Mit seiner CD „Ich will in Friede fahren“ (Label Christophorus, 2009) stellte das Ensemble in Zusammenarbeit mit dem Countertenor  Franz Vitzthum Geistliche Musik des 17. Jahrhunderts aus Deutschland vor. Les Escapades wirkten mit beim Liederprojekt von SWR/Carus-Verlag 2010/2011. 2010 verlegten Les Escapades ihren Arbeitsschwerpunkt an den französischen Königshof. Mit ihrer ebenfalls bei Christophorus veröffentlichten CD „Les Escapades du Roi“, die sie zusammen mit der Sopranistin Monika Mauch einspielten, kommentieren sie Liebe und Intrigen der königlichen Mätressen in der Barockzeit. Beide Aufnahmen erhielten große Anerkennung in der internationalen Presse.

Zum InstrumentIm klassischen Konzertbetrieb heutiger Zeiten relativ unbekannt war die Gambe im 16. und 17. Jahrhundert bei Hofe hochgeschätzt. Das Spiel der Gambe zu erlernen war wesentlicher Bestandteil einer adeligen Erziehung. Unser Herz schlägt noch immer, über Jahrhunderte hinweg, für dieses tiefsinnige, modulationsfähige und klangreiche Instrument. Die Viola da Gamba (ital.: Kniegeige) hat ihren Ursprung wohl im Spanien des 16. Jahrhundert. In Italien fand man dieses Instrument gegen Ende des 16. Jh. an Höfen, die in enger Verbindung mit Spanien standen. Als Melodie- aber auch Akkordinstrument steht sie in ihrer Entwicklung der Laute und Vihuela nahe. Das 6-7 saitige Instrument wurde bald in “Familien” gebaut. In der Tradition der Vokalmusik stehend wurden die Gamben zunächst vorwiegend als Consort-Instrument eingesetzt. Ebenso waren sie aber auch für virtuose Solomusik ausgelegt, worauf frühe Lehrwerke hinweisen. (Ganassi, 1542; Ortiz, 1553)Während England bis zum Ende des 17. Jh. das Gamben-Consort pflegte, stand zu Beginn der Barockzeit in Frankreich und Deutschland vor allem die solistische Musik für Bassgambe im Vordergrund.

Sabine Kreutzberger
Barbara Pfeifer
Franziska Finckh
Adina Scheyhing

Eintritt: 17,-/15,- VVK

WORKING CLARINETS - MATINEE
Das Ensemble entstand im Jahr 2002 aus der gemeinsamen Leidenschaft für das Ensemblespiel sowie aus bereits bestehenden Musiker- Freundschaften.

Nachdem die Originalliteratur für fünf Klarinetten relativ knapp bemessen ist, finden sich in erster Linie Transkriptionen von Werken großer Meister aber auch Originalwerke relativ unbekannter Komponisten im Repertoire wieder. Um best mögliche Arrangements zu finden, schreiben Working Clarinets den Großteil ihrer Arrangements selbst und passen diese den einzelnen Musikern an. Das Ensemble versucht die ganze Bandbreite der Klarinettenfamilie auszunutzen und einzusetzen. Somit kann eine große Klang- und Programmvielfalt erreicht werden.

Working Clarinets haben in den vergangenen Jahren (2004 - 2010) drei CDs eingespielt. Die Namen der ersten zwei Produktionen sind „Verarbeitet“ und „Vergessenes Afrika“. Darauf folgte eine Einladung für ein Konzert im Rahmen des Festivals „mideurope“ in Schladming.
2010 entstand die dritte CD, welche aus den persönlichen Bedürfnissen der einzelnen Musiker und deren Erfahrungen aus dem Musikschulunterricht entstand. Auf der CD sind neue Arrangements von klassischen Advent- und Weihnachtslieder, wie auch weihnachtliche Weisen und Eigenkompositionen zu hören. Diese sind demnächst auch als Noten zu bekommen.


Ein Ziel ist es auch sich vermehrt zeitgenössischen Originalwerken für diese Besetzung vor allem von Tiroler Komponisten zu widmen. Der Jazzmusiker und Komponist Florian Bramböck hat beispielsweise ein Stück für Working Clarinets komponiert.

Weiters haben die fünf Klarinettisten ihr Können auch bei internationalen Wettbewerben bewiesen. Nach mehreren Auszeichnungen bei „Spiel in kleinen Gruppen“, konnte 2007 der 2. Preis beim Kammermusikwettbewerb „CISM“ in Brüssel erreicht werden.
Die Musiker verbindet nicht nur ihre Vielseitigkeit, welche vom Mitwirken in Orchestern bis hin zu Volksmusik- und Jazzformationen reicht, sondern auch ihre Tätigkeit als Pädagogen an verschiedenen Musikschulen in ganz Tirol.

Eintritt: 8,-/6,- VVK

MILITÄRMUSIK VORARLBERG

Das Konzert der Militärmusik Vorarlberg unter der Leitung von Kapellmeister, Oberleutnant Wolfram Öller, ist ein musikalischer Höhepunkt im Konzertprogramm der Villa Falkenhorst und traditioneller Treffpunkt vieler Blasmusikfreunde im Vorarlberger Oberland.  

Bereits zum 13. Mal in Folge findet am 27. Juli im Park der Villa Falkenhorst das traditionelle Konzert der Militärmusik Vorarlberg  statt. Die Militärmusik Vorarlberg ist ein gern gesehener Klangkörper und tritt bei zahlreichen, sehr unterschiedlichen Veranstaltungen im In- und Ausland erfolgreich in Erscheinung. Jährlich nehmen ca. 40 Rekruten die Ausbildungsmöglichkeit in Anspruch und werden im Anschluss daran gerne als Kapellmeister oder in ähnlichen Funktionen in den örtlichen Musikvereinen eingesetzt.

WIENER FACETTEN u. WOLFGANG BANKL

Im Sommer 2002 werden ein paar Mitglieder der Wiener Symphoniker ersucht, ein Benefizkonzert zugunsten eines Straßenkinderprojektes in Rumänien zu spielen.

Das spontan zusammengestellte Programm von klassischer Instrumentalmusik über Johann Strauß bis zu Helmut Qualtinger findet beim Publikum so großen Anklang, dass sich die fünf Symphoniker zu einerweiteren Zusammenarbeit inspiriert fühlen.

Sie gründeten das Ensemble „Wiener Facetten“ – und der Name steht für die programmatische Zielsetzung: alle Facetten typisch wienerischen Musizierens auf höchstem künstlerischen Niveau zu vermitteln, von der Wiener Klassik bis zum neuen Wienerlied.

Da erklingt Joseph Haydn neben Georg Danzer, Johann Strauß neben Arik Brauer und Gerhard Bronner. Die Entstehungszeit der Werke spielt keine Rolle, Hauptsache: „urwienerisch“ in Musiziertradition, Klang und Mentalität.

Die stilistische Vielfalt sowie die Verwendung unterschiedlichster Instrumente eröffnen ein breites musikalisches Spektrum zwischen so genannter Hochkultur und Gebrauchsmusik. Die 4 Symphoniker sind Musikanten im besten Sinn des Wortes: sie musizieren mit unglaublicher Spielfreude, erzählen Anekdoten, tragen Gedichte vor, bringen das Publikum zum Lachen, zum Weinen und auf vergnügliche Weise zum Nachdenken.

Max Dobrovich, Violine
Eva-Maria Kabas, Violine
Christian Ladurner, Viola, Kontragitarre, Gesang, Mandoline, Arrangements
Martin Kabas, Kontrabass, Akkordeon

www.wienerfacetten.at

Eintritt: 17,-/15,- VVK

DER ALTE KÖNIG IN SEINEM EXIL VON ARNO GEIGER - Premiere 3.8.

Fassung für Erzähltheater von Brigitta Soraperra, mit Hanno Dreher (Spiel), Arno Oehri (Musik) und einem Männerchor aus der Region.

Regie: Brigittta Soraperra Licht/Technik: Ton+Bild Medientechnik, Rankweil

In Absprache mit dem Autor erhielt die in Nenzing aufgewachsene und in Zürich lebende Regisseurin Brigitta Soraperra exklusiv die Rechte für eine Bühnenversion, die sie in Thüringen auch selbst auf die Bühne bringen wird.

„Selten hat mich ein Text so sehr bis ins Innerste berührt“, sagt die für ihre feinfühligen Inszenierungen bekannte Regisseurin. „Was in diesem Buch auf so unsagbar poetische und kluge Weise über Familie, Heimat, und den Umgang mit einer heimtückischen Krankheit erzählt wird, gehört zum Basiswissen eines jeden Menschen.“ Deshalb wurde es für Brigitta Soraperra ein Herzenswunsch, dieses Buch, in dessen Zentrum die Alzheimer-Erkrankung des August Geiger steht, auf die Theaterbühne zu bringen. Kein leichtes Unterfangen, ist es doch ein sehr persönliches Buch, in dem Arno Geiger, der Sohn von August, seine private Familiensituation thematisiert. Soraperra verzichtet aus diesem Grund bewusst auf jegliche theatrale Überhöhung und vertraut in ihrer Umsetzung dem besonderen Ambiente des Gartens der Villa Falkenhorst. Einziges theatrales Element bildet ein zeitgenössischer, musikalischer Klangteppich (Komposition: Arno Oehri) basierend auf bekannten Volksliedern. Ausserdem kommt  einem kleinen Männerchor aus dem Oberland eine besondere Bedeutung zu...  

Im Zentrum von Soraperras Fassung für Erzähltheater steht der Text von Arno Geiger, der in Thüringen vom landesweit bekannten „professionellen“ Amateurschauspieler Hanno Dreher interpretiert wird. Geiger beschreibt darin autobiographisch den Umgang seiner Familie mit der Erkrankung des Vaters. Von den kaum merklichen Anfängen, bis zur Einsicht in die traurige Gewissheit, von Hoffnung, Frustration, Phasen der Erleichterung und Zeiten der Rückschläge und Enttäuschungen. Der mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller schildert all das auf eine so unglaublich liebevolle und respektvolle Art, dass jedem nicht nur August Geiger in all seiner Kauzigkeit ans Herz wächst, sondern auch ein völlig neuer Zugang zu einer der häufigsten Krankheiten der letzten beiden Jahrzehnte eröffnet wird. Statt einer Betroffenheitsliteratur erzählt Arno Geiger in einer Liebeserklärung an den Vater über das, was im Leben wirklich zählt.

Aufführungstermine:

Premiere: Freitag, 3. August 2012, 20.30 Uhr, im Park der Villa Falkenhorst. Bei schlechter Witterung im Douglass Saal

Weitere Vorstellungen: SA, 4.8, DO 9.8., FR 10.8., SA 11.8., DO 16.8., FR 17.8., SA 18.8.2012, jeweils 20.30 Uhr im Park der Villa Falkenhorst. Bei schlechter Witterung im Douglass Saal

Eintritt: 14,-/12,- VVK

Arno Geiger 1968 geboren, studierte Deutsche Philologie, Alte Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft. Für seine Romane «Es geht uns gut» und «Alles über Sally» erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Buchpreis, den Friedrich Hölderlin-Förderpreis und den Johann Peter Hebel-Preis. „Der alte König in seinem Exil“ wurde u.a. mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis 2011, dem Ehrenpreis des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes (DHPV) und dem Preis “Die zweite Realität” der Schweizer Demenz-Stiftung “Sonnweid” ausgezeichnet. Arno Geiger lebt in Wolfurt und Wien.

Brigitta Soraperra 1968 in Bludenz geboren. Studium der Theaterwissenschaften, Germanistik, Psychologie und Philosophie in Innsbruck und Wien. Seit 2002 freischaffende Regisseurin und Dramaturgin. Inszenierungen u.a. im Theater am Neumarkt/ Zürich, Stadttheater Konstanz, Vorarlberger Landestheater, TAK Theater Liechtenstein, Jungen Theater Basel, Theater an der Winkelwiese/Zürich, Theater Stadelhofen/Zürich, Zamt&Zunder/Baden, Bregenzer Festspiele, sogar-Theater/Zürich, DALANG Puppencompany.  

Hanno Dreher geboren 1960, lebt in Lustenau.  Seit vielen Jahren bei verschiedenen Gruppen, Theaterproduktionen und Filmprojekten im semiprofessionellen Bereich in Vorarlberg, Liechtenstein und der Schweiz dabei. Seit 10 Jahren Stammschauspieler beim Theater Karussell in Liechtenstein.  

Arno Oehri (KLANGLABOR)   *1962 in Liechtenstein, lebt und arbeitet in Ruggell, Liechtenstein. Seit 1986 freischaffender Multimedia-Künstler. Videoarbeiten, Installationen, Performances. Seit 2006 Klangperformances und Bühnenproduktionen mit dem KLANGLABOR.  

2010 mona liza vatermörderin (TaK Schaan und TaS Feldkirch 2009 Die Wolke (Schloss Werdenberg) 2008 Drop_Zone (TaK Schaan / Dekadenz Brixen)  

Performances, Projekte und Ausstellungen u.a. in USA, Indonesien, Serbien, Kroatien, Russland, Mexiko, Griechenland, Frankreich, Deutschland, Schweiz, Österreich und Italien. www.klanglabor.li und www.artnet.li/arno

ARLBERG DIXIE BAND - JAZZBRUNCH

„Spiel und Spaß mit Dixie“- so lautet das Motto zum Abschluss des Blumenegger Sommers. Im Programm hat die achtköpfige Band die guten alten New-Orleans-Ohrwürmer, ergänzt durch swingenden Dixieland, Combo-Swing, Blues und Boogie bis hin zu bekannten Big-Band-Nummern. Spaß und Unterhaltung für Jung und Alt, kulinarische Köstlichkeiten - bis in den frühen Nachmittag.

Wolfgang Bachmann, clarinet & alto saxophone

Walter Mark, clarinet & tenor saxophone

Helmut Schuler, trumpet & flugelhorn

Christof Fritz, trombone

Clemens Tschallener, piano & accordion

Michael Nesler, guitar & voices

Georg Fliri, bass guitar Hans Finner, drums

Eintritt: 8,-/6,- VVK

Kindersommer Zauberwerkstatt - Die Sammeltiger sind los!

KindersommerZauberwerkstatt - Die Sammeltiger sind los! mit Monika Hehle - Kinderbuchautorin und –illustratorin, Leiterin diverser Kinderprojekte 

Ihr ahnt es nicht, was sie alles anschleppen, die Sammeltiger! Petflaschen, glitzernde Pailletten, bunte Knöpfe und Filzreste, gepresste Blumen, Geschenkspapierreste... Dann geht's los! Sie schneiden und kleben und drehen und wutzeln. Und schon entstehen die tollsten Dinge: Eine Plastikflaschenkugelbahn, durch die die Hosenknöpfe hüpfen! Ein Knopf-Blümchen-Pailletten-Behang, den ich gleich ans Fenster hänge! Und was ist das? Ein Zauberbecher und eine Zauberschale ganz aus Klebeband, und … eine Überraschung! Oh, diese Sammeltiger! 

Termin: 03.09. - 04.09.2012, 9:00 -12:00 Uhr für Kinder ab 5 J.

Teilnahmegebühr/Kurs/2 Tage : € 20,- 

Anmeldung und Auskünfte: Monika Hehle, Tel.: 0664/9754357monika.hehle@aon.at 

Monika Hehle, geb. 1964, machte zunächst eine Ausbildung als Stylistin in Mailand und danach als Übersetzerin in Wien. Ihre Faszination für Sprachen und ferne Länder spiegeln sich in der Buntheit ihrer Bücher wider. Sie lebt mit ihrer Familie als freie Autorin und Illustratorin in Bregenz am Bodensee.

Bücher von Monika Hehle: ¨Zauberwerk¨/ ¨Ein Stück Heimat¨ /¨´s Ländlejohr¨ /¨´s Ländle¨

MALWOCHE MIT GOGGO

MALWOCHE MIT GOGGO "Sehen und Sehen lernen" 

Sehen und Sehen lernen ist angesagt! Im Erkennen der Zusammenhänge kann man auf spielerische ArtBausteine erwerben, die Motive (Landschaft, Stilleben…) mit den Augen eines Künstlers zu sehenund umzusetzen. Diese Bausteine enthalten auch  eine spannende Auseinandersetzung mit verschiedenenTechniken, (Zeichnung, Aquarell, Tempera). Zum Abschluss werden die Werke dann im Keller der Villa Falkenhorst ausgestellt. 

Termin: 03.09  bis 07.09.2012 von 9:00 bis 12:00 Uhr, für Kinder ab 8 Jahren 

Anmeldung und Auskünfte: Franz Gollowitsch,Tel. 0664-2204354, f.gollowitsch@vol.at

Theaterwerkstatt in der Villa Falkenhorst

In diesem Jahr findet im Rahmen des Sommerprogramms der Villa Falkenhorst zum wiederholten Male eine Theaterwerkstatt für Kinder statt. Sie wird von den Theaterpädagoginnen Saskia Vallazza und Sabine Hennig geleitet.

Wir wollen die Spielfreude der Kinder wecken, indem wir in andere Rollen schlüpfen, kurze Szenen improvisieren, tanzen und singen. Durch Bewegungs- und Sprachspiele lernen die  Workshop Teilnehmer, mit dem Körper und der Sprache eine eigene Ausdrucksweise zu finden. Im Zusammenspiel mit der Gruppe wird ein gemeinsames Werk entstehen. 

Zur Aufführung laden wir am Ende der Woche alle Eltern und Freunde des Theaters herzlich ein. 

Zeit: 3. - 7. 9. 2012 von  9.00 – 12.30 Uhr, Alter: Kinder von 8 -13 Jahren

Aufführung: Freitag 7. 9. 2012 um 15.00 Uhr 

Kosten:  40,-€ 

Anmeldung: Telefonisch bei Saskia Vallazza: 05550/ 4231 oder 0664 804231187, Sabine Hennig: 05550/ 2958   oder 0650 2251856

Schriftlich unter : sabine.hennig@aon.at oder saskia.vallazza@aon.at 

Mitzubringen sind bequeme Kleidung, Turnpatschen oder rutschfeste Socken und eine Jause. 

Alle Kinder, die gerne Theater spielen wollen, sind uns willkommen, es sind keine Vorkenntnisse nötig.

TÖPFERTAGE

TÖPFERTAGE mit Helga Winsauer

In dieser Woche werden die Grundlagen der Arbeit mit Ton vermittelt. Das Ziel ist mit Phantasie etwas Besonderes, Einzigartiges  entstehen zu lassen. Ihm  ein „Gesicht“ zu geben, aus „Erde“ etwas Eigenes erschaffen für eine kleine Ewigkeit. In diesem Jahr werden  Lichtobjekte gestaltet! 

Termin: 05.09. - 06.09.2012, 9:00 -12:00 Uhr für Kinder ab 10 Jahren,

Teilnahmegebühr/Kurs/2 Tage: € 20,- Termin: 07.09.2012, 9:00 -12:00 Uhr für Kinder  ab 7 Jahren

Teilnahmegebühr/1 Tag: € 10,-

Anmeldung und Auskünfte: Winsauer Helga,Tel.: 0699-81920902, m-h.winsauer@gmx.at

AUSSTELLUNG - SCHWABENKINDER AUS VORARLBERG

Ausstellung „Freud und Leid - Schwabenkinder aus Vorarlberg“

Eröffnung am 29.9. um 19:30 Uhr mit Vortrag von Univ.Prof. Dr. Gerhard Wanner

Öffnungszeiten: täglich von 15:00 bis 17:00 Uhr und nach Vereinbarung.

Auf ins Schwabenland? Aus beinahe jeder Walgaugemeinde gingen Kinder über Jahrhunderte ins Schwabenland „gastarbeiten“. Schwabenkinder, Hütekinder– das war bittere Armut, weite Wege, manchmal noch im Schnee,Heimweh, Arbeit und die Abhängigkeit von einem fremden Dienstherren. Das war aber auch das doppelte Häs im Herbst, festes Schuhwerk und vielleicht sogar ein paar Gulden. Über Jahrhunderte währte dieser Austausch zwischen dem Alpenraum und dem Hinterland nördlich des Bodensees. Mit alten Kirchenbüchern und den Dienstbüchlein der oberschwäbischen Bauern lassen sich manche Wege und manche Beziehungen heute nachzeichnen. Über die Lebens- und Arbeitsverhältnisse gibt es einzelne Zeitzeugnisse. Eine Wanderausstellung durch den Walgau widmet sich dieser über Jahrhunderte dauernden „Massenbewegung“ und den neuen Forschungsergebnissen. 

Die Schwabenkinder im Walgau. Dass nach vielen Jahren im Walgau die „Schwabenkinder“plötzlich wieder zum Thema werden, ist der ELEMENTA Walgau zu verdanken. Sie hat sich an einem internationalen Forschungs- und Ausstellungsprojekt unter Leitung des Bauernhausmuseums Wolfegg beteiligt, zusammen mit Partnern aus Süddeutschland, Graubünden,Tirol und dem Fürstentum Liechtenstein. 

Zusammenarbeit heute von hüben nach drüben. Für das Schwabenkinder-Programm kooperiert die ELEMENTA Walgau mit, Bludenz Kultur, dem Geschichtsverein Bludenz, dem Stadtarchiv Feldkirch, dem Theater am Saumarkt, der Bibliothek Frastanz, der Bibliothek Göfis, der Bibliothek Nüziders, der Villa Falkenhorst sowie den 14 Gemeinden der Regio Im Walgau. Die ELEMENTA Walgau versteht sich als kulturelles Netzwerk aller Walgaugemeinden. Ziel ihrer gemeinsamen Bemühungen ist es, den kulturellen und landschaftlichen Reichtum der Region Walgau im Bewusstsein seiner Bewohner und Besucher stärker zu verankern. Die ELEMENTA Walgau will den kreativen Austausch zwischen den Bewohnern der Region intensivieren, sie vernetzt Einzelprojekte und führt gemeinsame Projekte durch. Sie ist bei der neu gegründeten Regio Im Walgau angesiedelt.

Lange Nacht der Museen
Verschiedene Filmvorführungen zum Thema Schwabenkinder aus Vorarlberg, zwischen 18:00 und 01:00 Uhr.

Fremdes Brot von Tone Bechter

Die Wanderung der Schwabenkinder, TVDokumentation, Österreich 2001, 30 min. Regieund Buch: Tone Bechter. In szenischen Aufnahmen wird in diesem Film dem Weg und Leben der Schwabenkinder nachgegangen. Der Lohn für sieben Monate Schwerstarbeit bestand dabei vor allem aus dem täglichen Brot.

Die Schwabenkinder-Kinderarbeit und Kindermärkte in Oberschwaben

SWR–Dokumentation über das Leben und Leiden der Schwabenkinder in der Fremde. Schilderungen noch heute lebender „Schwabenkinder” an ihren damaligen Dienstorten in Oberschwaben oder zu Hause in den Bergdörfern bilden den Kern des Films. Ein Film, der unter die Haut geht.

Zusammenarbeit heute von hüben nach drüben Für das Schwabenkinder-Programm kooperiert die ELEMENTA Walgau mit, Bludenz Kultur, dem Geschichtsverein Bludenz, dem Stadtarchiv Feldkirch, dem Theater am Saumarkt, der Bibliothek Frastanz, der Bibliothek Göfis, der Bibliothek Nüziders, der Villa Falkenhorst sowie den 14 Gemeinden der Regio Im Walgau. Die ELEMENTA Walgau versteht sich als kulturelles Netzwerk aller Walgaugemeinden. Ziel ihrer gemeinsamen Bemühungen ist es, den kulturellen und landschaftlichen Reichtum der Region Walgau im Bewusstsein seiner Bewohner und Besucher stärker zu verankern. Die ELEMENTA Walgau will den kreativen Austausch zwischen den Bewohnern der Region intensivieren, sie vernetzt Einzelprojekte und führt gemeinsame Projekte durch. Sie ist bei der neu gegründeten Regio Im Walgau angesiedelt.

Wege zum Weltwissen - Faszination Oper

Tony Heidegger: Faszination Oper -  eine lockere musikalische Reise durch vier Jahrhunderte

Der Kurs gibt eine umfassende Einführung, beinhaltet alles Wesentliche über die Oper (Gesang, Orchester, Aufführungspraxis usw.) und entführt Sie in einem Streifzug durch die mitreißende, über 400-jährige Geschichte dieser Musikgattung. Die beliebtesten Opern von der Barockzeit bis zur Gegenwart werden speziell behandelt und viele interessante Film- und Tondokumente runden das Ganze ab. So trägt der Kurs zu einem umfassenden Verständnis bei. 

Den krönenden Abschluss bildet  als zusätzliches fakultatives Angebot eine organisierte Opernfahrt in eines der umliegenden Opernhäuser ( z. B. Zürich) mit Besuch einer Oper, die vorher im Kurs ausführlich behandelt wird.  

Mittwoch, 9.10., 16.10., 23.10., 6.11. 2012, 19:30 Uhr, Villa Falkenhorst, Thüringen Anmeldung: VHS Bludenz, 05552/65205 oder www.vhs-bludenz.at; € 54,-

Tony Heidegger, gebürtiger Vorarlberger. Musikstudium an der Musikhochschule in Zürich. Jazzstudien in den USA. Unterrichtstätigkeit an verschiedenen höheren Schulen. Rege Konzerttätigkeit in vielen Ländern

AUSSTELLUNG - HILDA KEEMINK/ROSWITHA BUHMANN

Ausstellung „schwer .schwebend.leicht“ von Hilda Keemink/Roswitha Buhmann 

Hilda Keemink präsentiert Skulpturen aus Kunststein und Bronze, als auch Draht - Zeichnungen, welche sich schwebend im Raum befinden.  Obwohl beide Bereiche augenscheinlich konträr sind, zeigen alle Werke eine wichtige gemeinsame Komponente; über verschiedenste Körperhaltungen wird versucht, Begriffe wie Bewegung/Änderung und Entwicklung zu thematisieren. Diese Bewegungsabläufe können bildlich für diverse Lebenssituationen gesehen werden, wobei Zusammensetzungen und Verdichtungen neue Kontexte entstehen lassen. Die Haltungen aller Figuren reflektieren den hohen Wert zwischenmenschlicher Beziehungen. Mit ihren Figuren schafft es Hilda Keemink, entgegen manch erdrückender Realität, lebensbejahend, augenzwinkernd und mit einem Schuss Humor zu agieren. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen Figurativem und Abstraktem. 

Roswitha Buhmann präsentiert Bilder als Spielwiesen und Gärten für visuelle und gedankliche Spaziergänge. Reliefartige Strukturen, Muster und Linien bilden Räume der Phantasie.   Den Arbeiten liegen Erinnerungen aus der emotionalen Perspektive zu Grunde. Schweres und Leichtes begegnen sich, verschwimmen bisweilen und bilden im Jetzt neue Empfindungen. Erinnerungen werden vergoldet oder bleiben blass und verschwommen. Figurale Elemente oder piktografische Zeichen dienen gleichsam als Erinnerungsportale.      Durch die spezielle Bildtechnik entstehen Tiefe und Raum. Gleich dem Wandel von Erlebtem im Rückblick, wechseln Licht und Schatten auf den reliefartigen Bildern je nach Belichtung und Betrachtungswinkel. Die Plastizität der Bilder gibt die Stärke der empfundenen Gefühle wider.

Vernissage: Sonntag 21.10.2012 -  17.00 Uhr

Dauer der Ausstellung: bis So 18. November 2012

Ausstellungstage: So 15:00 – 17:00 Uhr und an allen Veranstaltungstagen

Wege zum Weltwissen - Einführung in die Anthropologie

Gerold Amann:  Woher kommen wir? Einführung in die Anthropologie

Die möglichen Antworten auf die  anthropologische Grundfrage „Was ist der Mensch?“ sind äußerst vielfältig, denn sie setzen sich aus Elementen verschiedenster Wissensformen zusammen. Es gibt z.B. philosophische, biologische oder historische Zugänge. Entsprechend der Entwicklung der beteiligten Wissenschaften ändert sich auch der Wissensstand der Anthropologie sehr schnell. In den letzten Jahren hat sich insbesondere das Wissen um die Hominisation (Menschwerdung) und um die biologischen Grundlagen seiner Stellung zwischen Natur und Kultur (Epigenetik) rasant entwickelt. Deshalb gilt in dem Kurs diesen beiden  Aspekten  das Hauptaugenmerk.  Die neuen Erkenntnisse können  auch viel dazu beitragen, den Menschen von heute in seiner Widersprüchlichkeit besser zu verstehen.  

Dienstag, 22.1., 29.1., 19.2., 26.2., 2013, 19:30 Uhr, Villa Falkenhorst, Thüringen
Anmeldung: VHS Bludenz, 05552/65205 oder www.vhs-bludenz.at; € 54,- 
 

Gerold Amann, Mag. et Dr. phil., Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Innsbruck und Wien. Postgraduate-Studium der Ethik in Innsbruck. Unterrichtet am Bundesgymnasium Bregenz-Blumenstraße Geschichte, Deutsch und Ethik. Leiter des Ethik-Lehrgangs (Lehramt an höheren Schulen) an der Pädagogischen Hochschule Feldkirch und  Leiter der Bildungsreihe „Wege zum Weltwissen“ bei den Vorarlberger Volkshochschulen

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